Was trägt man als Pflegekraft?

Als Pflegekraft tragen Sie im Dienst in der Regel einen Kasack oder eine Tunika mit kurzen Ärmeln, eine leichte Hose und geschlossene Arbeitsschuhe oder Pflegeclogs mit rutschhemmender Sohle. Die Kleidung muss sauber, bequem und praktisch sein, weil Sie viel laufen, heben und direkten Kontakt mit Patienten haben.

Im Alltag zählt nicht nur ein gepflegter Eindruck. Ihre Kleidung soll Bewegungsfreiheit geben, die Hygiene unterstützen und auch nach einem langen Dienst noch angenehm sitzen. Bei Proforto finden Sie dafür passende Kleidung und Schuhe für die Pflege.

Was gehört zur Pflegekleidung?

Zur typischen Kleidung in der Pflege gehören ein Kasack oder eine Tunika, eine leichte Pflegehose und geschlossene Pflegeschuhe oder Clogs. Diese Teile sind auf lange Dienste ausgelegt und sollen Sie beim Gehen, Bücken und schnellen Arbeiten nicht stören.

Wichtig ist, dass die Kleidung leicht sitzt und nicht einengt. Zu enge Ärmel oder ein steifer Stoff fallen im Pflegedienst schnell auf, weil Sie ständig in Bewegung sind. Auch praktische Taschen sind sinnvoll, wenn Sie Stift, Schere oder kleine Arbeitsmittel griffbereit haben möchten.

Arbeiten Sie als Pflegekraft auf verschiedenen Stationen, dann ist ein ruhiger, sauberer Look oft die beste Wahl. Die Kleidung soll professionell wirken, aber vor allem im Arbeitsalltag helfen.

Warum sind kurze Ärmel wichtig?

Kurze Ärmel sind in der Pflege wichtig, weil Unterarme bei der Händehygiene frei bleiben müssen. So lassen sich Hände und Unterarme gründlich waschen und desinfizieren, ohne dass Stoff im Weg ist.

Außerdem bleiben kurze Ärmel im hektischen Dienst praktischer. Sie hängen nicht in Waschbecken, stören weniger beim Umlagern und fühlen sich oft kühler an, wenn es auf Station warm wird. Genau deshalb setzen viele Einrichtungen auf Pflegekleidung mit kurzen Ärmeln und klaren Hygieneregeln.

Auch die tägliche Reinigung spielt mit hinein. Pflegekleidung sollte regelmäßig gewechselt werden und hohe Waschtemperaturen aushalten, damit sie sauber und ordentlich bleibt.

Ist weiße Kleidung Pflicht?

Nein, weiße Kleidung ist in der Pflege nicht automatisch Pflicht. Viele Häuser arbeiten heute mit Farben pro Team, Station oder Funktion, solange die Kleidung sauber, einheitlich und für den Dienst geeignet bleibt.

Weiß wirkt zwar ruhig und sauber, aber Blau, Grün oder andere Farben kommen ebenfalls oft vor. Entscheidend ist nicht die Farbe selbst, sondern ob die Kleidung hygienisch, praktisch und gut erkennbar ist. Fragen Sie deshalb immer nach den Regeln Ihrer Einrichtung, denn diese können pro Arbeitgeber unterschiedlich sein.

Worauf sollten Sie im Dienst achten?

Pflegekleidung muss im Alltag vor allem sauber und funktional sein. Achten Sie deshalb auf diese Punkte:

  • Kurze Ärmel, damit Unterarme bei der Händehygiene frei bleiben.
  • Saubere Kleidung pro Dienst, damit Sie ordentlich und hygienisch arbeiten.
  • Wenig Schmuck und keine Uhr an den Händen, weil das bei der Händedesinfektion stören kann.
  • Kurze Nägel und gebundene Haare, weil das im Pflegealltag praktischer und hygienischer ist.
  • Schuhe nur im Innenbereich, damit Sie weniger Schmutz von außen auf Station tragen.

Auch das Material macht einen Unterschied. Atmungsaktive Stoffe tragen sich angenehmer in langen Schichten, während ein fester, aber leichter Stoff besser in Form bleibt. Ein kleiner Nachteil: Sehr dünne Stoffe fühlen sich luftig an, zeigen aber schneller Abnutzung, wenn Sie oft waschen.

Gute Schuhe entlasten im Schichtdienst

Gute Schuhe sind in der Pflege genauso wichtig wie der Rest Ihrer Kleidung. Sie stehen und gehen oft viele Stunden, deshalb brauchen Sie Halt, Dämpfung und eine Sohle, die auf glatten Böden sicher bleibt.

In vielen Pflegesituationen sind geschlossene Modelle mit rutschhemmender Sohle die sichere Wahl. Häufig wird auf Eigenschaften wie SRC und auf Berufsschuhe nach DIN EN ISO 20347 geachtet, weil sie für den Arbeitsalltag in der Pflege gemacht sind. Leichte Schuhe entlasten Füße, Beine und Rücken besonders in langen Diensten.

Pflegeclogs sind praktisch, aber nicht jede Station erlaubt offene Modelle an der Ferse. Prüfen Sie das am besten vorab. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, wählen Sie geschlossene Arbeitsschuhe, die leicht zu reinigen sind und auch nach Stunden noch bequem sitzen.

Sauber, praktisch und bequem

Die richtige Kleidung in der Pflege ist sauber, bequem und auf Bewegung ausgelegt. Mit einem gut sitzenden Kasack, einer leichten Hose und passenden Schuhen starten Sie sicherer und entspannter in den Dienst.

So bleibt der Fokus auf Ihrer Arbeit und nicht auf drückenden Schuhen oder unpraktischer Kleidung.