Maler in weißer Arbeitskleidung streicht eine Wand mit der Farbrolle

Maler tragen oft weiße Arbeitskleidung, weil Farbspritzer, Staub und Schmutz darauf schnell sichtbar sind. Das hilft während der Arbeit und hält eine alte Handwerkstradition lebendig. Weiß bedeutet also nicht, dass die Kleidung sauber bleibt, aber Sie sehen früher, wann Waschen oder Wechseln nötig ist.

Weiße Kleidung zeigt Farbspritzer

Auf einer weißen Arbeitshose erkennen Sie frische Farbe sofort. So trocknet ein Fleck weniger leicht unbemerkt ein oder gelangt auf andere Kleidung. Arbeitskleidung, die regelmäßig gewaschen wird, bleibt angenehmer zu tragen und wirkt beim Kunden gepflegt.

Eine erkennbare Farbe auf Baustellen

Weiß gehört seit Langem zum Malerhandwerk. Kunden und Kollegen erkennen einen Maler dadurch schnell. Bei Innenarbeiten fühlt sich helle Kleidung in warmen Räumen oft weniger heiß an als dunkle Kleidung. Im Freien brauchen Sie bei Sonne trotzdem passenden Schutz. Auch bei Renovierungen in bewohnten Räumen wirkt saubere, helle Kleidung für viele Kunden vertraut und professionell.

Kleidung muss Bewegungen mitmachen

Die Farbe ist nicht entscheidend. Ein Maler braucht Platz zum Bücken, Strecken und Arbeiten auf der Leiter. Eine Arbeitshose mit Taschen hält Pinsel, Klebeband und Spachtel griffbereit. Bei Kälte oder Zugluft sollte eine Arbeitsjacke an den Schultern nicht einengen.

  • Wählen Sie eine Passform, in der Knien und Strecken leicht gehen.
  • Waschen Sie Farbe und Dichtmasse möglichst früh aus.
  • Halten Sie für Kundentermine einen zusätzlichen Satz bereit.

Muss Malerkleidung weiß sein?

Nein, weiße Arbeitskleidung ist keine Pflicht. Bei Arbeiten im Verkehr oder auf einer belebten Baustelle kann Sichtbarkeit wichtiger sein. Dann passt Warnschutzkleidung besser zu den Gefahren am Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber legt anhand der Gefährdungsbeurteilung fest, welche Schutzkleidung erforderlich ist.

Flecken gehören zum Handwerk

Farbspritzer lassen sich nicht immer vermeiden. Achten Sie daher auf Stoffe, die häufiges Waschen vertragen, und ersetzen Sie Kleidung bei Rissen, dünnen Stellen oder losen Nähten. So bleibt weiße Malerkleidung auch an Tagen praktisch, an denen Sie viel Grundierung, Wandfarbe oder Dichtmasse verarbeiten. Waschen Sie verschiedene Farbreste nicht unnötig lange ein, denn frische Flecken lassen sich meist leichter behandeln.